„Ist die Versorgungslage in Solingen für opiodabhängige Menschen gesichert?“

Für opiumabhängige Menschen ist eine Methadon-Ersatztherapie oftmals der einzige Weg, ihrer Abhängigkeit zu entkommen und in eine nachhaltig wirksame Behandlung zur physischen und psychischen Stabilisierung einzusteigen. Der Gesetzgeber hat dafür 2017 die Voraussetzungen geschafft und die Verabreichung von Methadon zur Suchtbekämpfung nach klaren Kriterien legalisiert. Für den Erfolg ist ein flächendeckendes Therapieangebot unabdingbare Voraussetzung.

Vor diesem Hintergrund möchte der SPD-Abgeordnete Josef Neumann von der Landesregierung wissen, inwieweit für Solingen die Versorgunglage für opiodabhängige Menschen im Rahmen des Methadonprogramms gesichert ist.

Eine entsprechende Anfrage an die zuständigen Stellen der Landesregierung stellte Neumann in dieser Woche.

Grundsätzlich ist dabei von Interesse, wieviel Menschen das Programm in Anspruch nehmen und wieviel Ärzte mit ihrer Behandlung betraut sind. Darüber hinaus will Neumann wissen, ob auch in Urlaubs- und Ausfallzeiten und beim Ausscheiden von Medizinern aus dem aktiven Dienst, für adäquaten kompetenten Ersatz gesorgt ist, damit für Solingen das Methadonprogramm langfristig gesichert ist. Eine Antwort der Landesregierung in ca. 4 Wochen erwartet.