Jugendliche vertreten BellBialasNeumann im Jugend-Landtag

Fachlich informieren, über Inhalte austauschen, Argumente hören, eine eigene Haltung entwickeln, zusammen zu einem Konsens finden – das sind die Grundlagen demokratischer Prozesse. Wie vor diesem Hintergrund ein Parlament arbeitet und wie es sich anfühlt, diese Demokratie mit Leben zu füllen, das erprobten Ende Oktober drei junge Leute aus Wuppertal und Solingen im Landtag NRW: Im Rahmen des 11. Jugend-Landtags saßen sie vom 28. bis 30.10. für die gewählten Abgeordneten im Parlament, sie konnten die Arbeit vor Ort selbst miterleben und mit anderen Jugendlichen aus allen Teilen NRWs über aktuelle Themen der Landespolitik diskutieren. Für Dietmar Bell saß Alexios Papachristopoulos im Parlament, Andreas Bialas wurde durch Erik Bamfaste vertreten und für Josef Neumann war Kim Schulze aus Solingen im Einsatz. Im Rahmen des parlamentarischen Abends begrüßte Josef Neumann den politischen Nachwuchs im Landtag. „Ich freue mich sehr, hier beim Jugend-Landtag so viele junge und engagierte Menschen zu treffen. Hier wird Demokratie mit Leben gefüllt und ich sehe, wie viele junge Leute bereit sind, sich für Teilhabe und Mitbestimmung einzusetzen. Wir alle gehen daraus gestärkt hervor, darum bin ich froh über diesen Jugend-Landtag.“

Den Auftakt bildete erstmals ein Demokratietraining der Landeszentrale für politische Bildung am Donnerstag: „Stammtischparolen“ war das Thema, darüber hinaus ging es um den Umgang mit Anitsemitismus und Rassismus im demokratischen Diskurs.

Für die SPD-Abgeordneten nahmen Kim, Alexios und Erik dann teil an ihrer ersten Fraktionssitzung, von hier aus ging es weiter zu Ausschusssitzungen und Expertenanhörungen. Inhaltlich diskutierten die Jugendlichen die Themen „Digitalisierung in Schulen und Hochschulen“ sowie „Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei“. Höhepunkt war die Plenarsitzung am Samstag, wo zu den vorbereiteten Themen gesprochen und abgestimmt wurde.

Die Beschlüsse der 195 Jung-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier werden im Anschluss an den Hauptausschuss des Landtags übermittelt und als offizielle Drucksache im Landtagsarchiv zugänglich gemacht.