„Wissenschaft muss Allianzen schmieden“

Kooperationen zwischen britischen und NRW-Hochschulen forcieren

Hier zur Rede (Video)

Der drohende Austritt Großbritannien aus der Europäischen Union wird nicht ohne Folgen für die Hochschulen und für wissenschaftliche Kooperationsprojekte bleiben. Somit ginge ein BREXIT auch am Forschungsstandort NRW nicht spurlos vorbei. Während in anderen Bundesländern allerdings bereits vorausschauend im Hinblick auf einen möglichen Ausstieg des Vereinigten Königreiches aus der EU, die Bildung von Wissenschaftsallianzen zwischen deutschen und britischen Hochschulen aktiv gefördert und vorangetrieben wird, verhält sich die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung abwartend bis untätig. Das ist schädlich für den Wissenschafts- und Hochschulstandort NRW, so die SPD.

In einem Antrag fordert sie daher die Landesregierung auf, sich verstärkt für Kooperationen zwischen hiesigen und britischen Hochschulen einzusetzen. Dafür müssen finanzielle Mittel vom Bund eingefordert und eigene Landesmittel bereits ab 2020 zur Verfügung gestellt werden. Für die SPD begründete der wissenschaftspolitische Sprecher Dietmar Bell den Antrag seiner Fraktion.