Wuppertal mit einer halben Million dabei – Städtebau-Sonderprogramm zur Integration von Flüchtlingen

Das Sonderprogramm der Landesregierung zu Hilfen im Städtebau bei der Integration von Flüchtlingen ist heute von NRW-Bauminister Michael Groschek in Düsseldorf vorgestellt worden. Insgesamt werden im Land 147 Einzelmaßnahmen aus 100 Städten und Gemeinden mit einem Gesamtvolumen von 72 Millionen gefördert. Etwa die Hälfte der NRW-Kommunen –nämlich 184 – hatten sich auf entsprechende Fördermittel beworben.

Unter den Projekten, die nun vom Land Gelder aus dem Sonderprogramm erhalten, sind auch einige aus Wuppertal, die insgesamt mit 522.000 Euro unterstützt werden, um damit die sozialen Infrastrukturen zur Integration von Flüchtlingen zu stärken. Es betrifft im Einzelnen das Quartiersmanagement in Uellendahl, Katernberg, Osterbaum und Höhe. Zudem erhält das Begegnungscafe ‚Alte Feuerwache‘ Unterstützung vom Land.

„Uns freut es sehr, dass über Wuppertal verteilt verschiedene Projekte vom Programm profitieren, die nun ihre Anstrengungen finanziell ein Stück weit mehr abgesichert, verstärken können. Vielfach handelt es sich um solche Maßnahmen, die von einem starken bürgerschaftlichen Engagement in der Flüchtlingshilfe begleitet werden und die letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern in den Stadtquartieren zu Gute kommen. Unser Dank gilt auch der Stadt, die sich kompetent und nun erfolgreich um die Fördermittel beworben hat“, so Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann heute in einem gemeinsamen Statement in Düsseldorf.