„Zusammenhalt in Vielfalt: Für eine interreligiöse Gemeinschaft!“

Unterstützerkreis für den muslimischen Friedhof in Wuppertal formiert sich

Wuppertal soll als erste Stadt in Deutschland einen muslimischen Friedhof bekommen. Über alle Parteien hinweg erhält die Idee viel Unterstützung in der Wuppertaler Gesellschaft – auf dem Weg zur Umsetzung sucht und findet der Trägerverein Muslimische Friedhöfe weiterhin Fürsprecher und Sponsoren. In der Citykirche kam am heutigen Freitag auf Initiative des Landtagsabgeordneten Andreas Bialas ein Unterstützerkreis zum gemeinsamen Austausch über den Stand der Planung zusammen.

Oberbürgermeister Andreas Mucke, der Alt-Oberbürgermeister Peter Jung und Superintendentin Ilka Federschmidt folgten gemeinsam mit zahlreichen weiteren Unterstützern wie Dr. Peter Vaupel sowie der geladenen Presse der Einladung der Organisatoren. Für den muslimischen Trägerverein war Mohamed Dahab anwesend. Schon im kommenden Jahr soll der muslimische Friedhof nun die nächste Hürde nehmen. Für das Gelände in der Kummacher Straße stellte Herr Duman die Gestaltungspläne des Trägervereins vor.

Der Geist gelebter Pluralität und Weltoffenheit, die Andreas Bialas auch im Namen der Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell und Josef Neumann als ein zentrales und bindendes Element für die Wuppertaler Stadtgesellschaft hervorhob, manifestiert sich in diesem religionen- und kulturübergreifendem Projekt. „Der Wille zur aktiv gestalteten Gemeinschaft eint uns. In einer Zeit, in der weltweit das Trennende thematisiert wird; das scheinbar Unversöhnliche auf verletzende Art und Weise in den Vordergrund gehoben wird, in der Brüchigkeit nicht nur provoziert, sondern geradezu befeuert wird, steht unsere Stadt nach wie vor für Vernunft, Vielfalt und Zusammenhalt“, so Bialas.

Das Wuppertaler Projekt mit bundesweit enormer Symbolkraft baut weiter auf die Unterstützung von Unternehmen und anderen Sponsoren aus der Region.